Hond rust op zijn reisdeken voor een tent op een rustige camping

Campen mit Hund: Checkliste und Tipps für einen entspannten Urlaub

, Von Michael van Wassem, 4 min Lesezeit

Alles, was Sie vor dem Campen mit Ihrem Hund klären sollten: Platzregeln, Schlafen, Sicherheit, Zecken und eine praktische Packliste.

Ein Zelt, ein Hund und ein Lagerfeuer in sicherem Abstand: Das klingt nach dem perfekten Urlaub. Meistens klappt es auch gut, wenn man ein paar Dinge vorher regelt. Hier gehen wir sie durch, von der Platzwahl bis zur Packliste.

Kurze Antwort: Was brauchen Sie mindestens?

Campen mit Hund gelingt gut, wenn vier Dinge stimmen: Sie haben die Hunderegeln des Campingplatzes vorab geprüft, Ihr Hund hat einen festen, vertrauten Schlafplatz, er ist immer angeleint oder sicher gesichert, und er hat Zugang zu Wasser und Schatten. Außerdem schützen Sie ihn vor Zecken. Beginnen Sie bei einem neuen Hund am besten mit einem Wochenende in der Nähe.

Den passenden Campingplatz wählen

Nicht jeder Campingplatz ist gleich hundefreundlich. Prüfen Sie die Regeln vorab und fragen Sie im Zweifel nach. Achten Sie auf: Leinenpflicht, eigene Gassi-Bereiche, Zusatzkosten, eine Höchstzahl an Hunden und mögliche Beschränkungen nach Rasse oder Größe. Ein ruhiger Platz mit Wanderwegen in der Nähe ist für die meisten Hunde angenehmer als ein belebter Platz mit Partyabenden.

Checkliste: Das gehört ins Gepäck

Haken Sie ab, bevor Sie losfahren:

  • Impfpass und Chipnummer, bei Auslandsreisen auch den EU-Heimtierausweis
  • Futter für alle Tage plus eine Reserveportion
  • Wasser und einen faltbaren Napf, zum Beispiel aus der Kategorie Trinkflaschen für unterwegs
  • Korb, Matte oder Decke mit vertrautem Geruch, zum Beispiel ein Camping-Bett für Hunde
  • Kurze Leine, lange Leine und ein gut sitzendes Geschirr oder Halsband mit Kontaktdaten
  • Kotbeutel
  • Zeckenzange und Zeckenschutz nach Rücksprache mit Ihrer Tierarztpraxis
  • Handtuch für nasse oder schlammige Pfoten
  • Kauknochen oder Schnüffelspielzeug, damit der Hund am Zelt zur Ruhe kommt
  • Telefonnummer Ihrer Tierarztpraxis und die Adresse eines Tierarztes oder Notdienstes in der Nähe

Schlafen: Zelt, Auto oder Wohnwagen

Geben Sie Ihrem Hund einen festen Platz im Zelt oder Vorzelt, am liebsten mit dem eigenen Korb oder der eigenen Decke. Der vertraute Geruch hilft ihm, sich an neue Geräusche zu gewöhnen. Im Herbst und in kalten Nächten ist Isolierung vom Boden wichtig: Eine dicke Matte oder ein erhöhtes Bett verhindert, dass er direkt auf dem kalten Untergrund liegt. Üben Sie den Schlafplatz zu Hause an einigen Abenden, damit er auf dem Campingplatz nicht komplett neu ist.

Sicherheit auf dem Platz

Ein Stellplatz hat keinen Zaun, und ein Hund, der sich vor einem rennenden Kind oder einem anderen Hund erschreckt, ist schnell weg. Halten Sie Ihren Hund deshalb an der Leine oder sichern Sie ihn an einer langen Leine an einem stabilen Punkt, und bleiben Sie in der Nähe. Ein mobiler Hundezaun kann helfen, wenn Ihr Hund gern herumläuft. Binden Sie ihn nie an und gehen Sie weg: Er kann sich verheddern oder anfangen zu bellen.

Essen und Trinken unterwegs

Bleiben Sie beim gewohnten Futter. Neues Futter im Urlaub führt häufiger zu Magen-Darm-Problemen. Sorgen Sie für sauberes Trinkwasser und lassen Sie Ihren Hund nicht aus Pfützen, Gräben oder stehendem Wasser trinken. Schwimmen kann herrlich sein, aber beachten Sie Warnschilder, zum Beispiel vor Blaualgen.

Zecken und Gesundheit

In Wald, Dünen und hohem Gras kann sich Ihr Hund Zecken holen. Laut ESCCAP ist es sinnvoll, mit Ihrer Tierarztpraxis zu besprechen, welcher Schutz für Ihren Hund passt. Kontrollieren Sie Ihren Hund nach jedem Spaziergang, besonders an Kopf, Ohren, Achseln und zwischen den Zehen. Speichern Sie die Nummer Ihrer Tierarztpraxis und die eines Tierarztes in der Nähe im Telefon.

Wärme, Kälte und Regen

Lassen Sie Ihren Hund nie im Zelt, Wohnwagen oder Auto in der Sonne zurück, denn dort wird es sehr schnell viel zu warm. Sorgen Sie für Schatten und Wasser. Bei Kälte oder Regen suchen Sie einen trockenen, geschützten Platz und trocknen Ihren Hund nach einem nassen Ausflug gut mit einem Handtuch ab.

Häufige Fehler

  • Die Regeln des Campingplatzes nicht vorab prüfen
  • Neues Zelt, neues Bett und neue Umgebung gleichzeitig zum ersten Mal ausprobieren
  • Zu viele neue Reize am ersten Tag, ohne Ruhepausen
  • Den Hund allein im Zelt oder Wohnwagen lassen
  • Vergessen, dass nach dem Urlaub noch nach Zecken gesucht werden muss

Häufige Fragen

Darf mein Hund mit ins Zelt?

Meist ja, es hängt aber vom Campingplatz und Ihrem Zelt ab. Prüfen Sie die Platzregeln und die Angaben zum Zelt.

Darf ich meinen Hund auf dem Campingplatz allein lassen?

Viele Plätze erlauben das nicht, besonders nicht im Zelt oder Wohnwagen. Fragen Sie vorab nach.

Welche Papiere brauche ich im Ausland?

Innerhalb der EU brauchen Hunde einen Mikrochip, einen EU-Heimtierausweis und eine gültige Tollwutimpfung. Prüfen Sie die aktuellen Anforderungen je Land bei den Behörden oder Ihrer Tierarztpraxis.

Wie gewöhne ich meinen Hund ans Campen?

Beginnen Sie mit einem kurzen Aufenthalt in der Nähe, üben Sie den Schlafplatz zu Hause und steigern Sie langsam.

Zusammenfassung

Prüfen Sie die Hunderegeln, geben Sie Ihrem Hund einen vertrauten Schlafplatz, sichern Sie ihn an der Leine, sorgen Sie für Wasser und Schatten und schützen Sie ihn vor Zecken. Mit einer guten Packliste und etwas Übung wird Campen für Sie beide ein entspanntes Abenteuer. Weitere Ausrüstung für die Reise finden Sie in der Kategorie Campen mit deinem Hund.

Auf der Suche nach weiteren Ideen für unterwegs? Entdecken Sie die Kategorie Wandern & Spazieren mit dem Hund.

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