Deine erste Katze oder Kitten: der komplette Einsteiger-Guide
Deine erste Katze oder dein erstes Kätzchen? Wir schnurren mit dir mit!
Vom allerersten Katzenklo bis zum ersten schnurrenden Kuschelmoment: In 10 Schritten weißt du genau, was deine Katze braucht.

Hallo! Wie schön, dass du eine Katze bekommst!
Ich bin Snorrie, und ich bin eine Katze. Miau! Ich erzähle dir alles darüber, wie du gut für deine Katze sorgst. Bei jedem Schritt stelle ich dir eine kleine Frage. Kennst du die Antwort? Dann bekommst du einen Stern! Sammle alle Sterne und werde ein echter Katzen-Profi. Suchst du die Sachen zusammen mit Mama, Papa oder einem anderen Erwachsenen aus? Bereit? Dann los!
— Snorrie
Hallo, ich bin Michael!Michael van Wassem · Gründer von FidelloMehr lesen
Ich habe Animal Management (BSc) mit Schwerpunkt Heimtiere studiert. Katzen sind echte Persönlichkeiten: neugierig, klug, manchmal ein bisschen eigensinnig und unglaublich lieb, wenn sie dir erst einmal vertrauen. Sie sind unkomplizierter als viele andere Tiere, aber ein paar Dinge brauchen sie wirklich, um sich zu Hause zu fühlen. In diesem Ratgeber begleite ich dich Schritt für Schritt, damit sich deine Katze vom ersten Tag an ganz wohlfühlt. Bereit? Dann los!
Liebe Grüße, Michael
Erst mal ein kurzer Startcheck
Zwei Fragen, dann passen wir den Ratgeber an deine Situation an.
Wer zieht bei dir ein?
Wie viele Katzen ziehen ein?
Schritt 1Mach dein Zuhause katzensicher
Katzen sind echte Entdecker.
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Sie kriechen überall hinein, springen überall hinauf und lieben alles, was sich bewegt oder glänzt. Geh deshalb vor dem großen Tag einmal durch dein Zuhause, als wärst du selbst eine Katze. So vermeidest du Überraschungen.
Achte vor allem auf offene und gekippte Fenster (eine Katze kann darin stecken bleiben oder hinausfallen), Kabel und Schnüre (wegräumen oder verlegen), Reinigungsmittel und Medikamente (in einem geschlossenen Schrank) und giftige Pflanzen. Vor allem Lilien sind für Katzen gefährlich, sogar der Blütenstaub. Prüfe Zweifelsfälle immer kurz nach. Und mach es dir zur Gewohnheit, in Waschmaschine und Trockner zu schauen, bevor du sie anschaltest.
Richte außerdem schon einmal einen ruhigen Raum ein, in dem sich deine Katze in den ersten Tagen eingewöhnen kann, mit allen Sachen beisammen.
Kätzchen: Kätzchen passen durch die kleinsten Ritzen und probieren wirklich alles aus. Denk auch an den Platz hinter dem Schrank, das Sofa, in das sie kriechen können, und lose Kleinigkeiten, die sie verschlucken können, wie Gummibänder, Haargummis und Fäden.
Erwachsene Katze: Eine erwachsene Katze sucht oft zuerst ein sicheres Versteck. Sorge dafür, dass es eines gibt, zum Beispiel einen Schrank mit einer offenen Tür oder einen Karton mit einer Decke darin. Soll deine Katze später nach draußen? Dann lass sie sich zuerst eine Zeit lang drinnen an ihr neues Zuhause gewöhnen. Frag das Tierheim um Rat, wie lange.
Schritt 1Ein sicheres Zuhause für deine Katze
Katzen sind sehr neugierig. Sie wollen überall hineinkriechen und überall hinaufspringen! Darum schaust du zusammen mit einem Erwachsenen, ob das Haus sicher ist. Fenster bleiben zu, Schnüre und Kabel räumst du weg, und manche Pflanzen sind nicht gut für Katzen. Die stellst du weg. Dann kann deine Katze schön auf Entdeckungstour gehen.
Was machst du mit Schnüren und Gummibändern, die auf dem Boden liegen?
Gut gemacht! Aufräumen ist sicher, dann kann deine Katze nicht versehentlich darauf herumkauen.
Schritt 2Eine eigene Toilette: das Katzenklo
Katzen sind von Natur aus sehr sauber.
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Sie erledigen ihr Geschäft am liebsten in einem sauberen Katzenklo an einem ruhigen Platz. Stelle das Klo also nicht neben den Futternapf und auch nicht an eine belebte Durchgangsstelle oder neben eine laute Waschmaschine.
Wähle ein Klo, das groß genug ist: Deine Katze muss sich darin leicht drehen können. Fülle es mit einer Schicht Katzenstreu und schaufle jeden Tag Urinklumpen und Kot mit einer Katzenklo-Schaufel heraus. Eine viel genutzte Faustregel: ein Katzenklo pro Katze, plus eins extra.
Viel unterwegs oder keine Lust auf tägliches Schaufeln? Dann ist ein selbstreinigendes Katzenklo eine clevere Wahl. Nach jedem Besuch deiner Katze dreht sich die Trommel und siebt die Klumpen aus der Streu. Verwende darin klumpende Streu, lass deine Katze sich in Ruhe daran gewöhnen und leere den Abfallbehälter regelmäßig. Für Kätzchen wählst du lieber ein normales Klo mit niedrigem Einstieg.
Kätzchen: Wähle ein Klo mit niedrigem Einstieg, damit kleine Pfötchen leicht hineinkommen. Setze dein Kätzchen nach dem Fressen und nach dem Schlafen kurz ins Klo. So lernt es schnell, wo die Toilette ist.
Erwachsene Katze: Frag das Tierheim oder den früheren Besitzer, an welches Klo und welche Streu deine Katze gewöhnt ist. Fang am liebsten damit an. Möchtest du später etwas anderes? Dann wechsle in Ruhe, zum Beispiel indem du die neue Streu Schritt für Schritt unter die alte mischst.
Schritt 2Das Klo deiner Katze
Du gehst aufs Klo, und eine Katze geht aufs Katzenklo! Das ist eine Wanne mit sandartigen Körnern darin. Katzen sind sehr sauber. Sie machen ein Löchlein, erledigen ihr Pipi oder Häufchen und scharren dann ordentlich Körner darüber. Ein Erwachsener macht das Katzenklo jeden Tag mit einer Schaufel sauber.
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Katzenklos unterscheiden sich vor allem in der Form (offen oder mit Haube), der Einstiegshöhe und der Größe, Streu in Material und Klumpverhalten. So findest du immer eine Kombination, die zu deiner Katze und deinem Zuhause passt.
- Unsicher? Nimm die Empfehlung: das Imac Easy Cat mit Tür und Schaufel.
- Kätzchen? Wähle eine offene Toilette mit niedrigem Einstieg, wie das Savic Junior.
- Wähle ein Klo und eine Streu; lieber zu geräumig als zu eng.
- Viel unterwegs? Wähle ein selbstreinigendes Klo mit klumpender Streu.
Wähle ein Katzenklo und Katzenstreu
Was macht eine Katze, nachdem sie im Katzenklo war?
Genau! Katzen sind sehr ordentlich und vergraben ihr Pipi und Häufchen.
Schritt 3Das richtige Futter
Katzen sind echte Fleischfresser.
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Wähle deshalb ein Alleinfuttermittel für Katzen, das zum Alter deiner Katze passt. Das steht immer auf der Verpackung. Viele Katzen bekommen eine Kombination aus Trockenfutter und Nassfutter. Nassfutter enthält viel Feuchtigkeit, und das ist gut, denn Katzen trinken von Natur aus nicht viel.
Wechselst du das Futter? Dann mach das langsam, verteilt über etwa eine Woche. Mische jeden Tag etwas mehr neues Futter unter das alte. So kann sich der Bauch daran gewöhnen. Und halte dich an die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung, damit deine Katze weder zu viel noch zu wenig bekommt.
Kätzchen: Ein Kätzchen wächst unglaublich schnell und braucht deshalb spezielles Kittenfutter. Meist gibst du das, bis deine Katze etwa ein Jahr alt ist. Schau auf der Verpackung nach, was für dein Futter gilt. Kätzchen haben kleine Mägen, also gib über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen.
Erwachsene Katze: Frag das Tierheim, welches Futter deine Katze jetzt bekommt, und gib in den ersten Tagen genau dieses Futter. Nach dem Umzug ist schon genug neu! Möchtest du danach auf ein anderes Futter für erwachsene Katzen umsteigen? Dann mach das Schritt für Schritt.
Schritt 3Leckeres Essen für deine Katze
Katzen essen am liebsten Fleisch und Fisch. Es gibt spezielles Katzenfutter: trockene Brocken und weiches Nassfutter aus einem Beutel oder einer Dose. Ein Kätzchen bekommt Kittenfutter, denn es muss noch wachsen, genau wie du! Ein Erwachsener schaut auf der Verpackung nach, wie viel deine Katze fressen darf. Milch und Süßigkeiten sind nicht gut für Katzen.
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Katzenfutter unterscheidet sich vor allem im Geschmack, ob trocken oder nass, in der Fleischsorte und im Preis pro Kilo. Jede Katze hat eigene Vorlieben, deshalb ist eine große Auswahl gerade praktisch.
- Kätzchen? Wähle Futter mit „Kitten“ auf der Verpackung.
- Viele Katzen bekommen Trockenfutter als Basis und Nassfutter zur Abwechslung.
- Neues Futter? Mische es eine Woche lang nach und nach unter das alte Futter.
Wähle das Futter, das zu deiner Katze passt
Was frisst ein Kätzchen?
Genau richtig! Kittenfutter hilft deinem Kätzchen, groß und stark zu werden.
Schritt 4Futternapf, Trinknapf oder Trinkbrunnen
Ein guter Futternapf ist breit und flach.
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Viele Katzen mögen es nämlich nicht, wenn ihre Schnurrhaare am Rand eines tiefen Napfes streifen. Keramik und Edelstahl sind stabil und leicht zu reinigen.
Und dann das Wasser: Sorge dafür, dass immer frisches Wasser bereitsteht. Stelle das Wasser am liebsten ein Stück vom Futter entfernt auf. Viele Katzen trinken lieber an einem anderen Ort als dort, wo sie fressen. Ein Trinkbrunnen ist ein schönes Extra: Viele Katzen finden fließendes Wasser besonders interessant.
Kätzchen: Wähle für dein Kätzchen einen niedrigen, flachen Napf, an den es leicht herankommt. Ein schwerer Napf bleibt auch bei einem verspielten Kätzchen ordentlich stehen.
Erwachsene Katze: Ein leicht erhöhter Futternapf ist für viele erwachsene Katzen angenehm beim Fressen. Stelle die Näpfe an einen ruhigen Platz, an dem deine Katze ungestört fressen kann.
Schritt 4Ein Napf mit Essen und ein Napf mit Wasser
Du hast einen Teller und einen Becher, und deine Katze hat einen Futternapf und einen Trinknapf! Katzen mögen es, wenn ihr Wasser nicht direkt neben ihrem Essen steht. Manche Katzen trinken am liebsten aus einem kleinen Brunnen mit fließendem Wasser. So ein plätscherndes Brünnchen finden sie superinteressant!
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Näpfe unterscheiden sich im Material (Kunststoff, Keramik oder Edelstahl), in der Höhe und in der Form, Trinkbrunnen in Größe und Filter. So wählst du, was zu deiner Katze und deiner Küche passt.
- Viele Katzen fressen am liebsten aus einem flachen, breiten Napf.
- Keramik steht stabil, Kunststoff ist leicht und preiswert, Edelstahl ist unzerbrechlich.
- Stelle das Wasser ein Stück vom Futter entfernt auf; ein Trinkbrunnen ist ein schönes Extra.
Wähle einen Futternapf und einen Trinknapf oder Trinkbrunnen
Was muss für deine Katze immer bereitstehen?
Ja! Frisches Wasser ist sehr wichtig. Fülle den Napf jeden Tag neu.
Schritt 5Ein herrliches Schlafplätzchen
Katzen sind Meister im Schlafen: Sie verbringen einen großen Teil des Tages dösend und schlafend.
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Ein schönes Körbchen oder Kissen an einem warmen, ruhigen Platz ist also kein Luxus. Viele Katzen mögen ein geschlossenes Iglu-Körbchen, in dem sie sich verstecken können. Andere liegen dagegen gern offen oder hoch mit Aussicht.
Gib deiner Katze am liebsten ein paar Plätzchen zur Auswahl. Wundere dich nicht, wenn deine Katze trotzdem im Karton vom Körbchen liegt. Das gehört dazu!
Kätzchen: Ein kleines, kuscheliges Körbchen fühlt sich für ein Kätzchen schön sicher an. Lege eine weiche Decke hinein, eventuell ein Tuch, das nach seiner Mutter oder seinem Nest riecht.
Erwachsene Katze: Eine Katze aus dem Tierheim findet ein geschlossenes Körbchen oder einen hohen Platz oft besonders schön. Dort kann sie alles im Blick behalten, ohne selbst gesehen zu werden. Ein Fensterbankkörbchen oder eine Hängematte am Fenster ist für viele Katzen der Favorit.
Schritt 5Ein weiches Bettchen
Weißt du, was Katzen ganz viel tun? Schlafen! Sie schlafen einen großen Teil des Tages. Deshalb braucht deine Katze ein weiches Bettchen an einem warmen und ruhigen Plätzchen. Wenn deine Katze schläft, lässt du sie schön schlafen. Genau wie du auch nicht gern geweckt wirst!
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Körbchen unterscheiden sich vor allem in der Form (offen, Iglu, Tunnel oder Hängematte), im Stoff und im Preis. Jede Katze schläft anders, deshalb ist es schön, dass es Auswahl gibt.
- Verkriecht sich deine Katze gern? Wähle eine Höhle wie ein Iglu oder einen Tunnel.
- Liegt deine Katze gern ausgestreckt? Wähle ein offenes Körbchen.
- Unsicher? Nimm die Empfehlung und stelle sie an einen ruhigen, warmen Platz.
Wähle ein Körbchen oder einen Schlafplatz
Was tust du, wenn deine Katze schön schläft?
Gut gemacht! Eine ausgeruhte Katze ist eine glückliche Katze.
Schritt 6Kratzen, klettern und Ausschau halten
Kratzen ist für eine Katze so normal wie Atmen.
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Damit halten sie ihre Krallen in Form, strecken sich schön aus und hinterlassen ihren Geruch. Gib deiner Katze deshalb einen eigenen Kratzplatz, sonst sucht sie sich selbst einen aus: dein Sofa! Ein guter Kratzbaum ist stabil und wackelt nicht. Er ist hoch genug, dass sich deine Katze ganz ausstrecken kann.
Katzen klettern auch gern und schauen am liebsten von oben herab. Ein Kratzbaum mit Liegeflächen ist also Kratzplatz, Spielplatz und Aussichtsturm in einem. Ein zusätzliches Kratzbrett am Sofa oder an der Tür wirkt ebenfalls Wunder.
Kätzchen: Ein Kätzchen lernt jetzt, was erlaubt ist. Stelle ein Kratzbrett oder einen niedrigen Kratzbaum dorthin, wo es gern spielt. Kratzt es am Sofa? Dann trage es ruhig zum Kratzbaum und belohne es, wenn es dort kratzt. Kätzchen wachsen schnell, später ist ein größerer Kratzbaum ein guter nächster Schritt.
Erwachsene Katze: Eine erwachsene Katze braucht einen großen, stabilen Kratzbaum, an dem sie sich ganz ausstrecken kann. Ein hoher Kratzbaum am Fenster ist für viele Katzen der Lieblingsplatz im Haus.
Schritt 6Kratzen und klettern
Katzen kratzen gern. So halten sie ihre Krallen schön. Aber am Sofa kratzen, das ist nicht erlaubt! Darum bekommt deine Katze einen Kratzbaum. Dort darf sie schön kratzen, klettern und von oben alles beobachten. Wie ein Katzenspielplatz!
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Kratzmöbel unterscheiden sich in der Form (Brett, Säule oder großer Baum), im Material (Sisal, Pappe oder Jute) und in Extras wie einem Körbchen oder Versteck. So gibt es für jede Katze und jedes Zimmer etwas Passendes.
- Stabil geht vor hoch: Die Säule darf nicht wackeln.
- Kätzchen? Fang mit einem Kratzbrett oder einer niedrigen Säule an.
- Stelle ihn an den Schlafplatz oder die Tür: Dort kratzen Katzen gern.
Wähle einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett
Wo darf deine Katze kratzen?
Super! Der Kratzbaum ist der Platz, an dem deine Katze kratzen darf, so viel sie will.
Schritt 7Spielen und jagen
Jede Katze, auch ein fauler Sofaschläfer, ist innen drin ein kleiner Jäger.
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Beim Spielen kann deine Katze schleichen, anpirschen, springen und fangen, genau wie in der Natur. Das ist gut für den Körper und für den Kopf. Eine Katze, die genug spielt, langweilt sich weniger und ist oft schön entspannt.
Eine Katzenangel ist ein Favorit: Du bewegst, deine Katze jagt. Mäuschen, Bällchen und Spielzeug, in das du Trockenfutter füllen kannst, sorgen für Unterhaltung, wenn du mal nicht da bist. Spiele am liebsten mehrmals am Tag kurz mit deiner Katze und lass sie am Ende die „Beute“ fangen.
Kätzchen: Kätzchen haben Energie für zehn! Benutze immer Spielzeug und nie deine Hände oder Füße als Spielzeug. Was bei einem Kätzchen niedlich ist, tut später bei einer großen Katze weh. Räume Angeln nach dem Spielen weg, damit sich dein Kätzchen nicht in den Schnüren verheddert.
Erwachsene Katze: Eine Katze aus dem Tierheim muss manchmal noch entdecken, wie schön Spielen ist. Probiere in Ruhe verschiedene Arten von Spielzeug aus. Die eine steht auf Federn, die andere auf Mäuschen. Finde zusammen heraus, worüber sich deine Katze freut.
Schritt 7Spielen, spielen, spielen!
So wie du gern spielst, spielt deine Katze auch gern! Wie langweilig wäre es ohne Spielzeug, oder? Katzen schleichen, springen und fangen gern, genau wie ein kleiner Tiger. Mit einer Katzenangel könnt ihr zusammen spielen: Du bewegst die Feder, und deine Katze versucht, sie zu fangen. Spiele immer mit Spielzeug, nicht mit deinen Händen. Such zusammen mindestens drei Spielsachen aus!
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Katzenspielzeug unterscheidet sich vor allem darin, wie deine Katze spielt: zusammen mit dir (Angel), allein (Mäuschen und Bällchen) oder suchend (Snackball). Abwechslung hält es spannend.
- Wähle mindestens eine Angel zum gemeinsamen Spielen.
- Ergänze etwas zum Alleinspielen, zum Beispiel Mäuschen oder einen Ball.
- Räume Spielzeug ab und zu weg und tausche es alle paar Tage aus.
Wähle mindestens 3 für die Abwechslung
Womit spielst du mit deiner Katze?
Genau richtig! Mit Spielzeug macht es Spaß für dich und für deine Katze.
Schritt 8Bürsten und Krallen schneiden
Katzen putzen sich stundenlang selbst, aber ein bisschen Hilfe finden die meisten Katzen herrlich.
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Bürsten entfernt lose Haare, sodass weniger auf deinem Sofa landet. Kurzhaarige Katzen bürstest du ab und zu, langhaarige Katzen am liebsten mehrmals pro Woche, damit keine Knoten entstehen.
Schau auch ab und zu nach den Krallen. Bei Wohnungskatzen nutzen sie sich manchmal nicht genug ab. Schneide dann vorsichtig nur die scharfe Spitze ab und halte weiten Abstand zum rosa Teil in der Kralle. Findest du das aufregend? Dann lass es dir zuerst von deinem Tierarzt zeigen.
Kätzchen: Fang schon früh mit ganz kurzen, ruhigen Bürstmomenten an und fühl ab und zu kurz an den Pfötchen. So lernt dein Kätzchen, dass Pflege einfach schön ist. Daran hast du später bei einer großen Katze viel Freude.
Erwachsene Katze: Lass deine neue Katze sich zuerst an dich gewöhnen, bevor du anfängst zu bürsten. Beginne mit ein paar Strichen an einer Stelle, an der sie gern gestreichelt wird, zum Beispiel den Wangen oder dem Rücken. Hör auf, wenn sie es nicht mehr schön findet.
Schritt 8Bürsten und schön machen
Katzen waschen sich mit ihrer Zunge. Ganz lustig: Ihre Zunge fühlt sich ein bisschen wie Schmirgelpapier an! Deine Katze findet es auch schön, gebürstet zu werden. Bürste ganz sanft in Haarrichtung. Die Krallen schneidet ein Erwachsener oder der Tierarzt.
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Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Bürsten unterscheiden sich vor allem je nach Fellart: Gummi und Handschuhe für kurzes Fell, Zupfbürsten und Kämme für langes Fell. So wählst du einfach, was zu deiner Katze passt.
- Kurzes Fell? Eine weiche oder Gummibürste oder ein Handschuh genügt.
- Langes Fell? Wähle eine Zupfbürste und einen Kamm.
- Bürste kurz und ruhig und belohne deine Katze danach.
Wähle eine Bürste oder einen Kamm (und eventuell eine Krallenschere)
Wie bürstest du eine Katze?
Ja! Sanft und mit dem Strich. Dann fängt deine Katze vielleicht sogar an zu schnurren.
Schritt 9Sicher unterwegs und zum Tierarzt
Deine Katze muss natürlich erst einmal nach Hause.
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Und danach ab und zu zum Tierarzt oder in die Tierpension. Eine stabile Transportbox mit guter Belüftung ist deshalb unverzichtbar. Wähle eine Box, die du gut reinigen kannst und die sich leicht öffnen lässt. Lege eine weiche Decke hinein.
Plane nach der Ankunft auch einen Kennenlernbesuch beim Tierarzt ein. Dort kannst du alles zur Gesundheit besprechen, zum Beispiel Impfen, Entwurmen, Chippen und Kastrieren oder Sterilisieren. Dein Tierarzt weiß genau, was deine Katze braucht und wann.
Kätzchen: Nimm beim ersten Besuch alle Papiere mit, die du vom Züchter oder Tierheim bekommen hast. Dann kann dein Tierarzt sehen, was schon gemacht wurde und was noch ansteht.
Erwachsene Katze: Eine Katze aus dem Tierheim hat oft schon einen Heimtierausweis oder andere Papiere. Nimm diese mit zu deinem Tierarzt, dann könnt ihr zusammen die nächsten Schritte besprechen.
Schritt 9Auf Reisen mit deiner Katze
Deine Katze muss natürlich erst einmal zu dir nach Hause. Das machst du in einer Transportbox. Darin sitzt sie sicher. Lege eine weiche Decke hinein. Die Transportbox benutzt du auch, wenn deine Katze zum Tierarzt geht. Das ist der Doktor für Tiere! Der schaut, ob deine Katze gesund ist.
Welches gefällt dir am besten? Tippe darauf, um es auszuwählen!
Wann nimmst du was?
Tippe auf eine Art, um nur diese Produkte zu sehen.
Warum so viel Auswahl? So findest du leicht das Richtige
Transportboxen unterscheiden sich im Material (Kunststoff oder Stoff), in der Art, wie sie sich öffnen, und in der Größe. So findest du eine, die für dich praktisch und für deine Katze ruhig ist.
- Unsicher? Nimm die Empfehlung: stabiler Kunststoff und leicht zu reinigen.
- Geht deine Katze ungern in die Box? Ein Toploader macht das Hinein- und Herausheben leichter.
- Wähle eine Box, in der deine erwachsene Katze stehen und sich drehen kann.
Wähle einen Transportkorb
Wie heißt der Doktor für Tiere?
Gut gemacht! Der Tierarzt sorgt dafür, dass deine Katze gesund bleibt.
Schritt 10Die erste Woche: in Ruhe Freunde werden
Der große Tag ist da!
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Lass deine Katze sich zuerst in einem ruhigen Raum eingewöhnen, mit Katzenklo, Futter, Wasser, einem Körbchen und einem Versteck. Stelle die Transportbox offen auf den Boden und lass deine Katze von selbst herauskommen. Auch wenn das etwas dauert.
Vertrauen kann man nicht erzwingen, aber man kann es sich verdienen. Setz dich ruhig in die Nähe, sprich leise und lass deine Katze von selbst zu dir kommen. Klappt das gut? Dann erweitere Schritt für Schritt auf den Rest der Wohnung. Behalte in den ersten Tagen ein bisschen im Auge, ob deine Katze frisst, trinkt und das Katzenklo benutzt. Bist du bei etwas unsicher? Ruf ruhig deinen Tierarzt an.
Kätzchen: Ein Kätzchen ist meist schnell neugierig, aber auch schnell müde. Lass es zwischendurch viel schlafen. Das ist eine schöne Zeit, um es in Ruhe mit neuen Geräuschen, Menschen und Berührung bekannt zu machen. Immer kurz und immer mit etwas Schönem dabei.
Erwachsene Katze: Eine Katze aus dem Tierheim braucht manchmal etwas mehr Zeit. Es ist ganz normal, wenn sie sich in den ersten Tagen viel versteckt. Gib ihr diese Zeit, dränge nicht und feiere jeden kleinen Schritt. Der Moment, in dem sie sich zum ersten Mal neben dich legt, ist Gold wert.
Schritt 10Beste Freunde werden
Jetzt kommt das Allerschönste: Freunde werden mit deiner Katze! Deine Katze muss sich erst an ihr neues Zuhause gewöhnen. Das kann ein paar Tage dauern. Setz dich ruhig hin und warte, bis deine Katze von selbst zu dir kommt. Nicht hinterherrennen! Und weißt du, was ein geheimer Katzenkuss ist? Ganz langsam mit den Augen blinzeln. Probier es mal aus!
Was ist ein Katzenkuss?
Genau richtig! Ein langsames Blinzeln bedeutet: Ich hab dich lieb und ich vertraue dir.
Dein Starterpaket
Das hast du ausgewählt. Passt alles? Dann leg alles auf einmal in deinen Warenkorb.
Sieh nur, was du alles ausgesucht hast! Mama oder Papa: Passt alles? Dann legt alles auf einmal in den Warenkorb.
Diplom Katzen-Profi
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hat alles über die Pflege von Katzen gelernt und ist bereit, ein Super-Katzenhalter zu werden!
Snorrie & Michael von Fidello
Bereit für ein Leben voller Schnurren!
Du hast jetzt alles für einen fliegenden Start. Hast du noch eine Frage? Unser Kundenservice denkt gern mit. Und bist du unsicher, ob es deiner Katze gut geht? Dann geh immer zu deinem Tierarzt.
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- Persönliche Beratung von Michael
Fragen? Michael ist für dich da
Du bist unsicher, welches Produkt am besten passt, oder möchtest dich über dein neues Haustier austauschen? Schick Michael eine Nachricht. Er hilft dir gern bei allen Fragen rund ums Haustier.
Dieser Ratgeber dient als allgemeine, praktische Starterinformation und ersetzt keinen Rat eines Tierarztes.